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Einladung zu einer Luxuskreuzfahrt als pflichtteils- und steuerrelevante Schenkung?

Anwalt Jens Greiner-Petter

Jens Greiner-Petter

Immer mehr Menschen begeistern sich für eine Kreuzfahrt. Mitunter kann eine solche Reise kostspielig sein. Wenn man dann dazu eingeladen worden ist, kann sich die Frage stellen, ob hierin nicht eine Schenkung zu sehen ist, welche zum einen eine (Schenkungs-) Steuerlast und zum anderen im Erbfall auch sog. Pflichtteilsergänzungsansprüche auslösen kann.

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Wirkt sich der Güterstand auf das Erbrecht des Ehegatten aus?

Maraike Lehnhoff

Maraike Lehnhoff

Ehegatten als Erben haben eine Sonderstellung im Erbrecht. Das liegt am Güterstand, der sich auf die gesetzliche Erbquote auswirkt. Wurde kein Ehevertrag geschlossen, gilt der gesetzliche Güterstand der Zugewinngemeinschaft. Will man die Zugewinngemeinschaft nicht (dafür kann es gute Gründe geben), kann der Güterstand der Gütertrennung oder der (sehr seltene) Güterstand der Gütergemeinschaft vereinbart werden. Wer das will, muss zum Notar und dort einen entsprechenden Ehevertrag beurkunden. Wie wirkt sich jetzt der Güterstand aus?

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Testamentsvollstreckerzeugnis – oder reicht eine Amtsannahmebestätigung? (Teil 2)

Rechtsanwalt und Notar Arnim Buck

Arnim Buck

Hat der Erblasser in einer letztwilligen Verfügung Testamentsvollstreckung angeordnet, bestimmt das Nachlassgericht einen geeigneten Testamentsvollstrecker, sofern der Erblasser keine bestimmte Person benannt hat. Die zum Testamentsvollstrecker bestimmte Person muss ihr Amt nicht annehmen. Wenn sie es annehmen will, muss sie gegenüber dem Nachlassgericht einen Antrag stellen. (mehr …)

Was bedeutet Testamentsvollstreckung? (Teil 1)

Rechtsanwalt und Notar Arnim Buck

Arnim Buck

Der Erblasser kann letztwillig verfügen, dass ein Testamentsvollstrecker zur Durchsetzung seines letzten Willens eingesetzt wird. Der Aufgabenbereich des Testamentsvollstreckers kann vom Erblasser näher bestimmt werden. Er kann nur die Erfüllung von Vermächtnisses vorsehen, aber auch die ganze Nachlassabwicklung umfassen („Nachlassmanager“). (mehr …)

Pflichtteilsentzug bei Gefängnisstrafe?

Matthias Winterstein

Reicht es für eine Pflichtteilentziehung aus, wenn der Sohn wegen einer vorsätzlichen Straftat zu einer Freiheitsstrafe ohne Bewährung verurteilt wurde? Die Antwort ist: nein. Das gilt auch, wenn die Verurteilung auf Bewährung erfolgt ist und die Bewährung später widerrufen wurde. (mehr …)

Der Erbverzicht als Gestaltungsmittel

Rechtsanwalt und Notar Arnim BuckDer Ehemann hat aus erster Ehe zwei Kinder. Er will, dass seine zweite Ehefrau alles alleine erbt. Er setzt sie zur Alleinerbin ein. Seine beiden Kinder sollen einen (beurkundungspflichtigen) Erbverzicht erklären. Aber: Nur ein Kind verzichtet vor dem Notar wirksam, das andere Kind weigert sich. (mehr …)

Grundstück geerbt – was nun?

Rechtsanwalt und Notar Arnim Buck

Wie kommt man zu einem Grundstück?

Es liegt immer einer von drei „Erwerbstatbeständen“ vor, selbst wenn dieser Jahrzehnte zurückliegt: entweder selbst gekauft/ geschenkt bekommen oder geerbt. Diejenigen, die ein Grundstück erben, stellen sich die Frage: (mehr …)

Erbschaftsteuer: Abziehbare Nachlassverbindlichkeiten

Nach dem Tod stellt sich für die Erben des Verstorbenen die Frage, welche Nachlassverbindlichkeiten abziehbar sind. Relevant ist die Frage besonders bei der Berechnung etwaiger Pflichtteilsansprüche und bei der Ermittlung der Erbschaftsteuer.

Der Bundesfinanzhof (Urteil vom 26.05.2017, Az. II R 33/15) musste entscheiden, ob Kosten für die Beseitigung eines durch die Heizölqualität hervorgerufenen Schadens an einer Heizungsanlage bei der Bemessung der Erbschaftsteuer abzugsfähig sind. Die Besonderheit des Falles war: Der Erblasser hatte das Heizöl selbst bestellt. Der Schaden an der Heizungsanlage trat aber erst nach seinem Tod ein. (mehr …)

Die bevorzugte Tochter

Der wegen einer innerfamiliären Benachteiligung frustrierte Sohn verklagte seine Schwester auf € 60.000,–.

Was war passiert

Die Eltern hatten in ihrem Testament u.a. ihre beiden Kinder als Schlusserben des Längstlebenden eingesetzt. Nach dem Tod der Mutter übertrug der Vater seiner Tochter „sein“ Haus. Die Tochter als Erwerberin musste jedoch Gegenleistungen akzeptieren: den Vater „Zeit seines Lebens in gesunden und kranken Tagen … zu pflegen und zu betreuen bzw. ihn kostenlos pflegen und betreuen zu lassen“. Ferner behielt der Senior sich einen Nießbrauch und ein Rücktrittsrecht vor. (mehr …)

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