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Pflichtteil: Wer muss den Pflichtteil zahlen? (Teil 4)

Rechtsanwalt und Notar Arnim Buck

Arnim Buck

Wer zum Kreis der Pflichtteilsberechtigten gehört und enterbt worden ist, hat gegen den Erben einen Auskunftsanspruch in der ersten Stufe. Steht anhand eines geordneten Verzeichnisses fest, welchen Wert der Nachlass zum Zeitpunkt des Erbfalls (nach Abzug der Verbindlichkeiten – nicht Erbschaftssteuern!) hatte, kann der Pflichtteilsanspruch in der zweiten Stufe beziffert werden. Der Höhe nach geht es um die Hälfte des gesetzlichen Erbteils (Vermächtnisse bleiben unberücksichtigt!). (mehr …)

Pflichtteil: Unterlassene Anrechnung einer Schenkung – das klassische Eigentor (Teil 3)

Rechtsanwalt und Notar Arnim Buck

Arnim Buck

Wer als Erblasser mit einem Pflichtteilsberechtigten konfrontiert ist, der nicht Erbe werden soll, sucht häufig nach Möglichkeiten, den Pflichtteilsanspruch möglichst gering zu halten. Der Erblasser, der über der Gestaltung seines Testaments brütet, erlebt die Erinnerung an Schenkungen in der Vergangenheit an den Pflichtteilsberechtigten wie eine „Erleuchtung“. (mehr …)

Pflichtteil: Das Phänomen des „Abschmelzens“ (Teil 2)

Rechtsanwalt und Notar Arnim Buck

Arnim Buck

Der Pflichtteil ist das „Notwehrrecht“ von bestimmten, im Gesetz benannten nahen Angehörigen. Im Regelfall können die Pflichtteilsberechtigten vom Erblasser nicht vollständig „ausgebootet“ werden. Denn eine Pflichtteilsentziehung kommt nach dem Gesetz nur in krassen Ausnahmefällen in Betracht. (mehr …)

Pflichtteil: Wer ist pflichtteilsberechtigt? (Teil 1)

Rechtsanwalt und Notar Arnim Buck

Arnim Buck

Es kommt leider in vielen Familien zu „Verwerfungen“. Über die Ursachen kann man nur spekulieren. Meine persönliche Meinung ist, dass die Häufigkeit und Heftigkeit der familiären Auseinandersetzungen mit dem Wohlstand der Einzelnen zusammenhängt. Man „braucht“ sich nicht, um zu überleben. Der Wertewandel tut sein übriges. (mehr …)

Pflichtteil und Vermächtnis

Matthias Winterstein

Bestimmte nahe Angehörige (Ehegatten, Abkömmlinge und Eltern) des Erblassers haben im Fall ihrer Enterbung ein Pflichtteilsrecht, was im Gesetz besonders geschützt ist. Bestimmt der Erblasser z.B. infolge eines Zerwürfnisses einen anderen zu seinem Erben (= Rechtsnachfolger), haben die Berechtigten einen Anspruch auf den Pflichtteil in Höhe ihres hälftigen gesetzlichen Erbteils – und zwar nur als Geldanspruch. Oft erfolgt in Testamenten nicht nur eine Erbeinsetzung, sondern es werden auch andere „tools“ eingesetzt. Ein wichtiges Mittel zum „Feinjustieren“ ist das Vermächtnis. Im Pflichtteilsfall kann es in zwei Varianten auftauchen: (mehr …)

Erbengemeinschaft mit Kind verkauft Grundstück

Rechtsanwalt und Notar Arnim Buck

Arnim Buck

Eine Mutter und ihre minderjährige Tochter hatten den verstorbenen Vater gesetzlich beerbt. Im Nachlass war auch Grundbesitz, der verkauft werden sollte. In dem notariellen Kaufvertrag vom 26.03.2013 vertrat die Mutter ihre Tochter. Der Notar beantragte die familiengerichtliche Genehmigung des Kaufvertrages und der darin enthaltenen Erklärungen (§§ 1643, 1821 Abs. 1 Nr. 1 BGB). Diese Genehmigung lag innerhalb weniger Wochen vor – am 06.05.2013. Reichte das aus? (mehr …)

Überlassungsverträge: Wie berechnet man den 10-Jahres-Zeitraum?

Rechtsanwalt und Notar Arnim Buck

Arnim Buck

Alle 10 Jahre kann ein Elternteil seinem Kind im Wert von € 400.000,– ein Geschenk machen – und zwar steuerfrei! Es liegt auf der Hand, dass bei großen Vermögen alle 10 Jahre von der einen Generation auf die nächste Generation Vermögen steuerfrei übertragen wird, um den Nachlass des Schenkenden zu verkleinern. Motivation ist, im Erbfall die Erbschaftssteuer so gering wie möglich zu halten.  Wie berechnet man aber diesen 10-Jahres-Zeitraum? (mehr …)

Verkauf eines Erbteils

Rechtsanwalt und Notar Arnim Buck

Arnim Buck

„Viele Wege führen nach Rom“ – den Spruch kennt jeder. Wer ein Grundstück (ggf. anteilig) aus einem Nachlass von der Erbengemeinschaft als Rechtsnachfolger des Erblassers kaufen will, kann den für den rechtlichen Laien nebulösen Weg der „Erbteilsveräußerung“ gehen. (mehr …)

Pflichtteilsentziehung – Schuss mit der Luftpistole ins Gesicht

Matthias Winterstein

Einige Erblasser trachten danach, ihre Kinder komplett von ihrem Erbe auszuschließen. Die Kinder sollten nicht nur auf den Pflichtteil gesetzt werden (= klassische „Enterbung“), sondern es soll ihnen sogar das Pflichtteil entzogen werden. Sie sollen „Null“ bekommen. Fragt man nach, warum der Erblasser das so will, erhält man oft als Antwort, dass der Kontakt abgerissen ist oder es zu gewissen Unhöflichkeiten gekommen ist.

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