Grundstückskaufvertrag: Was ist alles mitverkauft? (Teil 1)

Rechtsanwalt und Notar Arnim Buck

Arnim Buck

Folgender Beispielsfall: Hans kauft von Werner ein Grundstück mit Häuschen. Auch wenn es in dem notariellen Kaufvertrag nicht besonders erwähnt wird, kauft er alle wesentlichen Bestandteile, die mit dem Grund und Boden verbunden sind, mit. Dazu zählt das Häuschen, der Zaun – und alles sonst noch, was fest mit dem Häuschen verbunden ist, wie z.B. Dachantenne, (Zentral-)Heizungsanlage, Öltank, Bodenbeläge und auch eine Einbauküche (zumindest bei uns in Norddeutschland wird das so gesehen). Auch das sog. Zubehör wie z.B. eine Alarmanlage oder das gewerbliche und landwirtschaftliche Inventar sind mitveräußert.

 

Unausgesprochene Erwartungen des Käufers bezüglich der Übernahme von bestimmten Einrichtungsgegenständen können enttäuscht werden

 

Sollte Hans „scharf“ auf z.B. die Lampen und WC-Accessoires wie hochwertige Handtuchhalter im Haus sein, könnte es sein, dass er sich bei Übergabe wundert: Lampen sind wie Vorhänge, Kellerbar, Sauna, Waschmaschine und sonstige Einrichtungsgegenstände nicht mitverkauft. Werner darf sie rausnehmen. Will Hans diese Sachen von Werner kaufen, muss das ausdrücklich im Kaufvertrag erwähnt werden. Am besten wird eine Liste mitbeurkundet.

 

Arnim Buck

Rechtsanwalt und Notar (Amtssitz Bargteheide)

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