Grundstückskaufvertrag : Unterschied Fälligkeitsmitteilung / Notarbestätigung

Mit der Fälligkeitsmitteilung teilt der Notar dem Käufer verbindlich mit, dass alle zu überwachenden Fälligkeitsvoraussetzungen vorliegen. In vielen Fällen ist zusätzlich Fälligkeitsvoraussetzung, dass der Verkäufer das Grundstück geräumt hat. Diese Voraussetzung hat der Notar nicht zu überwachen. Stellt der Käufer fest, dass der Verkäufer geräumt hat, kann er mit Zugang der Fälligkeitsmitteilung des Notars die Zahlung des Kaufpreises risikolos veranlassen.

Notarbestätigung

Demgegenüber bezeichnet die Notarbestätigung etwas gänzlich anderes: Damit teilt der Notar dem finanzierenden Kreditinstitut des Käufers mit, dass der rangrichtigen Eintragung der Grundschuld keine sonstigen Anträge beim Grundbuchamt entgegenstehen.

Hintergrund

Normalerweise zahlt das Kreditinstitut das Darlehen nur aus, wenn die Grundschuld im Grundbuch eingetragen ist. Wenn es zeitlich pressiert und die Eintragung wegen des näher rückenden Fälligkeitsdatum nicht abgewartet werden kann, kann man sich mit der kostenpflichtigen Notarbestätigung behelfen. Damit ist sichergestellt, dass das Kreditinstitut fristgerecht auszahlt.

Mit anderen Worten: Ist die Grundschuld im Grundbuch eingetragen, ist die Notarbestätigung unnötig.

Arnim Buck
Rechtsanwalt und Notar (Amtssitz Trittau)
Fachanwalt für Arbeitsrecht

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