Mindestlohn erhöht von 8,50€ auf 8,84€

Anspruch auf Erhöhung

Seit nunmehr gut zwei Jahren gibt es in Deutschland den Mindestlohn.

Mit der Einführung dieses gesetzlichen Mindestlohns wurde eine regelmäßige Überprüfung und Anpassung des Mindestlohns niedergelegt. Richtwert ist der durchschnittliche tarifliche Stundenlohn. Zum 01.01.2017 ist eine Erhöhung des Mindestlohns von 8,50 € je Stunde auf 8,84 € pro Stunde erfolgt. Als Folge haben nunmehr alle Arbeitnehmer, die bislang eine Vergütung in Höhe des Mindestlohns erhalten haben, einen Anspruch auf Erhöhung des Mindestlohns auf 8,84 € brutto pro Stunde. Eine schriftliche arbeitsvertragliche Vereinbarung ist hierfür nicht erforderlich. Der Anspruch besteht automatisch mit der Einführung der neuen Mindestlohnhöhe.

Mindestlohn und 450€ Grenze

Vorsichtig sollte man in den Fällen sein, in denen die Anpassung des Mindestlohns dazu führt, dass die Grenze zu einem geringfügigen Beschäftigungsverhältnis (450,00 €) überschritten wird. Dann könnte ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis entstehen. Alternativ müsste die Arbeitszeit reduziert werden.

Für diesbezügliche Beratung stehen wir gern zur Verfügung.

Dr. Britta Bradshaw
Rechtsanwältin

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