Klug vererben – das rechtlich sichere Testament

Wann brauche ich einen Notar und was kostet er? Wer nicht sicher ist, ob er ein Testament fehlerfrei verfassen kann, sollte Hilfe in Anspruch nehmen. Wenn es z. B. wegen Formfehler unwirksam ist, gilt automatisch die gesetzliche Erbfolge.

Unterstützung beim Verfassen bieten Fachanwälte für Erbrecht und Notare.

Der Gang dorthin lohnt sich vor allem bei komplexen Familienverhältnissen und größerem Vermögen.

Auch Erbfälle mit Auslandsbezug gehören immer zum Fachmann, ebenso wie Fälle, in denen es um die Beteiligung einer Gesellschaft geht.

Gesellschaftsrecht geht vor Erbrecht. Das wissen viele nicht. Notare und auch Fachanwälte rechnen gesetzliche vorgeschriebene Gebühren ab. Ein Einzeltestament kostet eine „einfache Gebühr“. Wie hoch diese ist, hängt vom Wert des Nachlasses ab. Bei einem Vermögen von 100.000,00 €, kostet es ca. 370 € inkl. Auslagen und Umsatzsteuer. Ein Berliner Testament für Ehegatten kostet in etwa das Doppelte.

Oft ist ein notarielles Testament sogar günstiger als ein privatschriftliches.

Bei einem privatschriftlichen Testament muss in der Regel ein Erbschein beantragt werden, etwa weil sich im Nachlass eine Immobilie befindet. Das Erbscheinsverfahren ist ein gerichtliches Verfahren beim zuständigen Amtsgericht und kostet Gebühren, nämlich die doppelten Gebühren wie bei einem Einzeltestament. Ein notarielles Testament hingegen ersetzt den Erbschein.

Matthias Winterstein
Rechtsanwalt und Notar
Fachanwalt für Erbrecht

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