Totenfürsorgerecht

Matthias Winterstein

Matthias Winterstein

Nach einer aktuellen Entscheidung des OLG gibt es keinen im einstweiligen Rechtschutz durchsetzbaren Anspruch auf Übertragung der Totenfürsorge.

Pietät und Wahrung der Totenruhe

Der Erblasser kann einem Verwandten die Totenfürsorge übertragen. Fehlt es an so einem Willen, bleibt es beim gewohnheitsrechtlichen Vorrang des Ehegatten. Streiten die Angehörigen, wem von Ihnen die Totenfürsorge zukommt und hat bereits einer von ihnen die Beisetzung gegen den Willen des anderen veranlasst, so gebieten nach Auffassung des OLG Pietät und Wahrung der Totenruhe diesen Zustand durch einstweilige Verfügung aufrecht zu erhalten. Der Verstorbene soll nicht den Streitparteien ausgesetzt werden.

Es gibt also nichts, was es nicht gibt.

Die Verwandten streiten darüber, wer Opa bestatten darf. Auch dies ist Gegenstand diverser Prozesse bis hin zum Oberlandesgericht.

Matthias Winterstein

Rechtsanwalt und Notar

Fachanwalt für Erbrecht

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