Keine Hilfe beim Testament erlaubt

Matthias Winterstein

Matthias Winterstein

Ein Testament, bei dem ein Helfer derart die Hand führen muss, dass schon eher dessen Schrift als des Testierenden zu erkennen ist, ist ungültig, so eine Entscheidung des Oberlandesgerichts Hamm.

Pfleger führte die Hand

Testamente müssen eigenhändig verfasst sein, sonst werden sie nicht anerkannt. Der Verfasser eines Testamentes war zum fraglichen Zeitpunkt derart geschwächt, dass er einen Pfleger bat, ihm die Hand zu führen. Daraufhin hatte sich das Nachlassgericht geweigert, den im Testament benannten Angehörigen einen Erbschein auszustellen.

Unbeeinflusste Schreibleistung

Zu Recht, bestätigte nun das Oberlandesgericht, der Erblasser müsse „eine unbeeinflusste Schreibleistung“ liefern. Dass dies so war, müssen im Zweifel die Erben beweisen.

Matthias Winterstein

Rechtsanwalt und Notar
Fachanwalt für Erbrecht

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