Kauf eines Bauplatzes – Teil 2

Arnim Buck

Wenn der Entwurf des Grundstückskaufvertrags durch den Notar überreicht wird, hat der Käufer Gelegenheit, diesen zu prüfen und sich beraten zu lassen. Der Notar berät beide Seiten jederzeit rechtlich, wobei er zur absoluten Neutralität verpflichtet ist. Bei sog. Verbraucherverträgen – z.B. beim Verkauf durch die Gemeinde an eine Privatperson – gilt die Besonderheit, dass der Käufer mindestens eine zweiwöchige Überlegungszeit eingeräumt bekommen muss (Übereilungsschutz). Die Frist beginnt mit dem Zugang des ersten Kaufvertragsentwurfes. Erst nach Ablauf der Frist darf beurkundet werden. Wenn beide Seiten mit dem Entwurf des Notars einverstanden sind, wird mit dem Notariat ein Beurkundungstermin vereinbart. Es bietet sich an, etwaige Grundschulden, die zur Absicherung von Darlehen zur Kaufpreisfinanzierung zu bestellen sind, im selben Termin zu beurkunden. Der Notar wickelt nach Beurkundung den Kaufvertrag gegenüber Grundbuchamt und sonstigen Behörden ab. Insbesondere zeigt er den Kauf dem Finanzamt an (Grunderwerbssteuer in Schleswig-Holstein: 6,5%). Die Kosten für Notar und Grundbuchamt ergeben sich aus dem Gesetz und betragen ca. 1,5 % des Kaufpreises. Das ist aber nur ein Richtwert.

Arnim Buck

Rechtsanwalt und Notar (Trittau)

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