Kauf eines Bauplatzes – Teil 1

Arnim Buck

Bauplätze (= Grundstücke) werden in einem Baugebiet geballt angeboten. In dem für das Baugebiet zuständigen Bebauungsplan ist u.a. geregelt:

  • Art der baulichen Ausnutzung (z.B. reines Wohngebiet);
  • Festsetzung der Bauweise;
  • Anzahl der Vollgeschosse.

Wer Interesse an einem Bauplatz in einem bestimmten Baugebiet hat, sollte sich auch informieren, ab wann die Bauplätze bebaubar sind und ob es eine Bebauungsverpflichtung gibt. Ferner sollte man prüfen, ob eine Reservierung für einen bestimmten Bauplatz erforderlich ist. Ist man sich dem Verkäufer einig, ist der Weg zum Vertragsabschluß frei. Der Grundstückskaufvertrag muss notariell beurkundet werden. Der Notar wird beauftragt, einen Entwurf einer Urkunde zu fertigen, in dem alle wesentlichen Punkte der Vereinbarung zu protokollieren sind: welcher Bauplatz, Höhe und Fälligkeit des Kaufpreises, Übergabezeitpunkt. Daneben gibt es weitere Regelungspunkte: u.a. Übernahme der sich aus dem B-Plan ergebenen Verpflichtungen (z.B. Knickerhaltung); etwaige Sanktionen für den Verstoß gegen die Bebauungsverpflichtung. Weiteres wichtiges Thema ist die Erschließung. Es ist zu regeln, ob und inwieweit die Erschließung „mitgekauft“ wird. Eine Zahlung des Kaufpreises über ein Notaranderkonto ist regelmäßig entbehrlich. Das spart Kosten auf Käuferseite.

Arnim Buck

Rechtsanwalt und Notar (Trittau)

  • Zentrale Ahrensburg

    T: 04102 / 51 600
    F: 04102 / 516019
    info@kanzlei-winterstein.de

    • Kanzlei Ahrensburg

      Rathausplatz 25
      22926 Ahrensburg

      T: 04102 / 51 600
      F: 04102 / 51 6019

    • Kanzlei Bargteheide

      Rathausstraße 14
      22941 Bargteheide

      T: 04532 / 70 17
      F: 04532 / 50 59 419