Ehepaare ohne Kinder: Ohne Testament droht Fiasko

Arnim Buck

Der Ehemann verstirbt. Ein Testament gibt es nicht. Es gilt gesetzliche Erbfolge. Die Witwe erbt nicht allein, sondern etwaige Schwiegereltern oder ggf. Schwager / Schwägerin erben mit. Die gesetzliche Erbfolge hat immer etwas „Zufälliges“. Wer das vermeiden möchte, kann den Ehegatten zu seinem Alleinerben einsetzen. Ein etwaiger Pflichtteilsanspruch könnte mit einem notariell beurkundeten Pflichtteilsverzicht ausgeschaltet werden.

Steuerliche Folgen

Wenn kinderlose Ehegatten einen Schlusserben einsetzen, sollten die steuerlichen Foilgen eim Erben bedacht werden. Geschwister und deren Kinder haben nuzr einen Freibetrag von € 20.000. Bei einem Vermögen von z.B. € 100.000 könnte man also fünf Erben zu gleichen Teilen einsetzen, ohne dass ein Cent Erbschaftssteuer zu zahlen wäre. Es würde sich anbieten, die Abwicklung einer größeren Erbengemeinschaft in die Hand eines Testamentsvollstreckers zu legen.

Übrigens:

Wer z.B. ein Patenkind (auch als Volljährigen) adoptiert, hebt damit den Steuerfreibetrag auf € 400.000 an.

Arnim Buck

Rechtsanwalt und Notar (Amtssitz Trittau)

  • Zentrale Ahrensburg

    T: 04102 / 51 600
    F: 04102 / 516019
    info@kanzlei-winterstein.de

    • Kanzlei Ahrensburg

      Rathausplatz 25
      22926 Ahrensburg

    • Kanzlei Bargteheide

      Rathausstraße 14
      22941 Bargteheide