Immobilienkaufverträge: Erhöhung der Grunderwerbssteuer in Berlin, Bremen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein ab 01.01.2014

Arnim Buck ist Notar mit Amtssitz in Trittau und Fachanwalt für Arbeitsrecht

Arnim Buck ist Notar mit Amtssitz in Trittau und Fachanwalt für Arbeitsrecht

Laut Kabinettsbeschluß soll die Grunderwerbssteuer in Schleswig-Holstein von derzeit 5,0% auf 6,5% des Kaufpreises angehoben werden. Damit steigen die sog. Kaufnebenkosten weiter drastisch an, was vor allem junge Familien trifft. Schleswig-Holstein wird damit „Spitzenreiter“ im Ländervergleich werden. Im Vergleich dazu: In Hamburg beträgt die Grunderwerbssteuer seit 2009 stabil 4,5%. Auch Niedersachsen wird die Grunderwerbssteuer wohl zum 01.01.2014 von derzeit 4,5% auf 5% erhöhen. Bremen wird ebenfalls von bisher 4,5 % auf 5% erhöhen, Berlin sogar von 5% auf 6%. Die niedrigste Steuer haben seit Jahren Bayern und Sachsen mit jeweils 3,5%!

Die Grunderwerbssteuer wird auf alle Immobilienverkäufe (Grundstück (mit oder ohne Haus), Wohnung) erhoben. Grunderwerbssteuerfrei sind folgende Fälle: Übertragung einer Immobilie durch Erbschaft, durch Schenkung oder Verkauf zwischen Eltern und Kindern (= in gerader Linie verwandt) oder zwischen Ehepartnern. Die Grunderwerbssteuer ist für den Staat lukrativ. Die Bundesländer nahmen in 2010 mit dieser Steuer insgesamt 5,3 Milliarden € ein. Wer noch die niedrigeren Steuersätze vor der Erhöhung in Anspruch nehmen will, muß den notariellen Kaufvertrag noch bis zum Jahresende beurkunden. Maßgeblich für die Bemessung der Grunderwerbssteuer ist der Tag der Beurkundung des notariellen Kaufvertrages.

Arnim Buck

Rechtsanwalt und Notar (Amtssitz Trittau)

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